Barockpinto Jerome of Djuke - genannt Duke 


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Ein paar persönliche Gedanken...

ein paar Gedanken

 
Ja, hier möchte ich ein paar Gedanken aufschreiben, die ich mittlerweile habe und die mir so durch den Kopf gehen.
Ich denke es ist klar, das der Kauf von Duke wider jeden Verstandes und Vernunft war, er war eine reine Herzensangelegenheit.
Aus diesem Grunde habe ich die ersten Jahre sehr viel auf unterschiedliche, erfahrene Pferdebesitzer und Trainer gehört und auch Dinge getan und zugelassen, bei denen ich kein gutes Bauchgefühl hatte.
Irgendwann allerdings hab ich mich selbst gefragt, warum tust Du das?
Bei meinen Hunden gehe ich in der Erziehung meinen eigenen Weg, warum lasse ich mich bei Duke in eine Richtung pressen, die ich eigentlich gar nicht will?

Ein Beispiel: ich möchte das Duke barhuf geht, was er auch wieder tut. Eines Tages hatte er einen Riß im Huf und der Schmied sagte, es müssen vorne unbedingt Eisen drauf. Gut, er ist der Fachmann und ich habe mein ok gegeben - mit Bauchschmerzen. Nachdem ich mir angeschaut habe wie die Hufe mit Eisen aussahen, er diese auch 2x verloren hatte, hab ich mich um entschieden.
Ich habe nun einen DIfOH Huf Orthopäden für Duke und die Hufe sahen nie besser aus.

Was ich aber eigentlich sagen möchte: nur weil irgendwo irgendwas "schon immer" so gemacht wurde, heißt es ja nicht, das dies auch das beste für mein Pferd ist!
Nur weil überall steht, man steigt von links auf muß das ja nicht immer so sein, warum auch?
Nur weil es üblich ist, Pferde zu beschlagen, muß das ja nicht richtig sein, warum auch?
 
Viele Dinge haben sich - wie auch in der Hundeerziehung - eingefahren, das war ja immer so.
Ich möchte das für mich, Duke und meine Hunde nicht mehr hin nehmen. Bei meinen Hunden mache ich es schon lange anders, bei Duke habe ich mich nicht so recht getraut.
Warum eigentlich? Das Bauchgefühl kann ja so falsch nicht liegen.
 
Ich werde mir auch weiterhin Rat holen, Hilfe suchen, allerdings nur noch das anwenden, wo ich ganz und gar hinter stehen kann.
Wenn ich meine, ich möchte mein Pferd vorwiegend ohne Sattel bzw nur mit Fellsattel reiten, werde ich das tun - wenn ich denn dann mal rauf komme :-)

Und wenn ich meine, ich möchte Duke auch gebißlos reiten, werde ich auch das tun.

Den meisten wird es überflüssig erscheinen, diese zu schreiben - für mich war es ein Weg, das so für mich zu entscheiden - warum eigentlich?
Vielleicht weil es etwas anderes ist, sich bei einem 30- oder 50kg Hund für den eigenen Weg zu entscheiden als bei einem 640kg Pferd...?
Ich habe mittlerweile viele Bücher gelesen, Videos von unterschiedlichen Trainern gesehen und mich für den ein oder anderen Kurs angemeldet. Das werde ich auch weiter tun, aber mir nur die Sachen "abschauen" die mir sinnvoll und nützlich erscheinen und mir ein gutes Bauchgefühl geben.

Schön ist, das bei uns auf dem Hof jeder sein Ding machen kann ohne schief angeguckt zu werden - natürlich nur so lange, wie es dem Pferd gut geht. Aber es ist egal, ob man nun western, englisch oder wie auch immer reitet - wir sind alle "nur" Freizeitreiter die ihr Ding machen.
Hier werde ich von Zeit zu Zeit weiter schreiben....
 
 
 

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©Kathrin Müller 2010                                                                                                                                                           Impressum